HÖRSTE

Daten und Zahlen

Garfeln
Öchtringhausen
Chronik

Bundesland : NRW

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Wappen Hörste

Kreis : SOEST
Altkreis : bis 1974 Kreis Büren
Stadt : LIPPSTADT
Ortsvorsteher : Dirk Schneider
Postleitzahl : D-59558
Tel. Vorwahl 0049 2948
Einwohnerzahl : 1.583  Stand 01.02.2007
Grundfläche : 6,97 Km2

Geschichtliches

Hörste zählt zu den ältesten Siedlungen im Raum der oberen Lippe. Hörster Mark 881 und 887 erwähnt, 1093 erste Nennung des Ortes. Vermutlich im 11. Jahrhundert Abpfarrung von der Pfarrei Boke. Von einer Kirche ist erstmals 1194 die Rede. Die heutige St. Martins Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist ein romanischer Bau von besonderem kunsthistorischen Wert. Die heutige Kreuzform entstand 1898 durch Ausbau der beiden Seitenkappelen und der Sakristei.

  Erste urkundliche Erwähnung.

  Zur Geschichte der Pfarrei St. Martinus Hörste

Typisierung

Beiderseits der L 636, die die alte Ortslage vom Westen nach Osten durchquert, hat sich die Streubesiedelung der Hofanlagen um die Kath. Kirche als dörflichem Mittelpunkt entwickelt. Abseits südlich der L 636 haben sich Neubaugebiete etabliert. Im Außenbereich liegen Splittersiedlungen, Thiekamp und Herlar. Der eigentliche Dorfkern ist um die Kath. Kirche St. Martin und um den dortigen Kirchenplatz positioniert. Die Gruppierung der Hofanlagen ist lose an der Schleusenstraße und beiderseits der L 636 aufgereiht. Der ruhige Bereich um Kirche und Kirchplatz ist der dörfliche Bezugspunkt der Ortslage und als Ensemble zusammen mit dem grosskronigen Baumbestand und den Fachwerkhäusern ein absolutes schützenwertes Kleinod. Im Randbereich des Kirchplatzes schließt sich das neu renovierte Pfarrheim an.

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Aktiv...

Über 20 Vereine und Gruppen bieten den Bewohnern reiche Gelegenheit, ihre Freizeit zu gestalten. Allein das Sport und Fitnessangebot des VfL Hörste-Garfeln und des DJK Hörste umfasst mehr als 15 Disziplinen, z.B. Fußball, Volleyball, Walking, Power Gymnastik oder Hipp-Hopp. Wer es gerne weniger sportlich mag, der findet im Schützenverein oder im Tambourcorps Möglichkeiten aktiv zu werden. Um die Belange der Orte, um ihre Geschichte und gegenwärtige Gestaltung kümmert sich der Heimatbund Hörste-Garfeln und der Heimatverein Öchtringhausen. Der Förderkreis Frankreich weitet den Horizont über unsere Landesgrenzen hinaus. In vielen Jahren sind Beziehungen gewachsen zum nordfranzösischen Dorf St. Magerite d‘ elle. Zahlreiche andere Vereine und konfessionelle Gruppen sorgen für weitere Vielfalt im Leben unserer Gemeinden.

Attraktiv und Lebendig

Der Ort Hörste bietet eine reichhaltige Infrastruktur: Kindergarten, Grundschule, Ärzte und Apotheke, Tankstelle, Restaurants, Gärtnereibetriebe, Handwerksbetriebe, Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, eine evangelische und eine katholische Kirche und vieles mehr. In Hörste findet man eigentlich alles, was man zum Leben braucht. Die Nähe zu Lippstadt mit seinen zahlreichen Möglichkeiten erweitert das dörfliche Angebot.

Das Dorf in seinem Bezug zur Landschaft

Hörste liegt an der Grenze zwischen Bördezone und oberer Lippetalung, wobei die Siedlung einer ostwestlich ziehenden, kaum merklich eingetieften kleinen Talung folgt. Der Übergang zu den südlich und nördlich anschließenden, geringfügig höher liegenden Platten ist kaum markant, zumal die jüngeren Ortserweiterungsgebiete im Süden bis hierhin vorgreifen. Die Geländestruktur bestimmt jedoch die Nutzung und das Bild der umgebenden Landschaft maßgeblich mit. Die im unmittelbaren Anschluss an den Ort herrschen Grünländereien gehen, im weiteren Umland in eine ackerbaulich genutzte Feldflur über. Die landwirtschaftlichen Flächen werden durch einzelne Baum- und Buschgruppen, Weg- und Bachbegleitende Gehölze und größre Wald Parzellen gegliedert. Dabei läst sich die Klammerung der Landschaft in nord südlicher Richtung mehr und mehr auf, womit sich auch der Übergang zur Geseker Unterbörde andeutet.

Besonders die graben- und Bachbegleitenden Gehölze besitzen dabei sowohl für die Landschaftsgliederung als auch für die Ortsrandeinbindung (Sudhoffgraben, südwestlicher Ortsrand, nordwestlicher Ortsrand) einen besonderen Stellenwert. Im Osten übernehmen Obstgehölze, Wiesen und jüngere Baumpflanzungen entlang der Ausfallstraßen ihre Funktion. Insgesamt ist die Ortssilhouette grün. Hoch aufragende Baumbestände markieren den alten Ortskern um die Kirche, während Gartengeprägter Grünbestand den Südteil der Ortslage bestimmt.

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Naturhaushalt

Durch die klare Trennung von altem Dorfkern nördlich der Hörster Straße und westlich des Friedhofs einerseits und von angegliederter Siedlung mit reiner Wohnfunktion andererseits ergibt sich in Hörste eine Zweiteilung in Ortsbereiche unter schiedlicher ökologischer Qualität; So steht dem ausstattungsreichen, vielfältig mit Gehölzen, auch Altholz gegliederten alten Ortsteil der gesamte südliche Ortsbereich mit seiner Gartengeprägten Durchgrünung gegenüber. Besonders im nördlichen Ortsteil übernehmen naturnahe Grünelemente Biotopfunktionen, wobei die Funktionserfüllung dadurch unterstützt wird, dass innerhalb des Grünsystems naturnahe bedingt Vernetzungsstrukturen auftreten und sich darüber hinaus im Bereich der Gräben und des angrenzenden Waldgeländes Verknüpfungen zu Elementen der freien Landschaft ergeben.


Luftaufnahme von Hörste